Über die Freimaurerei
Freimaurerei ist ein ethisch orientierter Bund, in dem Menschen an ihrer Haltung, ihrem Denken und ihrem Handeln arbeiten. Sie gibt keine fertigen Antworten vor. Sie schafft einen geschützten Rahmen, in dem Fragen ehrlich gestellt und unterschiedliche Überzeugungen respektvoll ausgehalten werden können.
Arbeit am eigenen Denken und Handeln
Im Mittelpunkt steht nicht die Belehrung anderer, sondern die Arbeit an sich selbst. Symbole, Rituale, Vorträge und Gespräche laden dazu ein, das eigene Verhalten zu prüfen und Verantwortung im Alltag zu übernehmen. Freiheit und Selbstbestimmung gehören dabei ebenso zur freimaurerischen Haltung wie Menschlichkeit, Toleranz und Wahrhaftigkeit.
Gemeinschaft ohne Gleichschritt
In der Loge begegnen sich Männer verschiedener Berufe, Lebenswege sowie religiöser und politischer Überzeugungen. Freimaurerei ist weder Religion noch Partei oder geschäftliches Netzwerk. Was verbindet, ist die Bereitschaft, voneinander zu lernen und einander als Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.
Die Loge ist damit kein Rückzugsort vor der Welt. Die gemeinsame Arbeit soll sich im persönlichen Leben bewähren: im Umgang mit Familie, Freunden, Kollegen und der Gesellschaft.